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Das GrenzBlickAtelier berichtet:

Die neue Ausstellung im GrenzBlickAtelier zeigt Werke von Hildegard Pütz & Jürgen Böttcher!

Zwei Kunstschaffende, ein Paar, zusammen und doch ganz anders in der Kunst zu Hause, verschiedene Genres und Stile, zweidimensional und dreidimensional – und nun endlich die erste gemeinsame Ausstellung! Das GrenzBlickAtelier freut sich, die Künstlerin Hildegard Pütz und den Künstler Jürgen Böttcher zusammen im ps-raum präsentieren zu können.

Hildegard Pütz (1946, Gladbeck), die Lebens-Erzählerin, macht Erinnerungen, Erlebtes, Gedanken, Eindrücke, Erfahrenes für den Betrachter sichtbar: als Malerei, Fotografie, Grafik und Wortkunst. Sie schaut auf Dinge des Alltags, hält fest, woran andere vorbeigehen. Sie nimmt Gesehenes von ihren Reisen mit und packt auch das goldene Farbenmeer einer Nachmittagssonne in ihr künstlerisches Werk. Und immer wieder zeigen sich Bezüge zur Antike und Philosophie, zum Verborgenen und Ganzen im Leben. Hildegard Pütz, die an der Kunstakademie Düsseldorf studierte, Meisterschülerin war und ihr Staatsexamen ablegte, erklärt: „Für mich wurde die künstlerische Arbeit 1984 zum ‚Fulltime-Job‘. Und ich begann zu reisen.“

 

Jürgen Böttcher (1942, Velbert) begann, nach Versuchen auf dem Gebiet der Druckgrafik, seine plastischen „Drahtgeschichten“ mit einer nicht entsorgten Elektrospule und der Bitte: „Wirf die nicht weg, daraus könnte ich noch etwas machen“. Seither werden kleinste Drahtstücke zu Mitprotagonisten seiner dreidimensionalen Kunstunikate. Wer die Kästchen sieht, in welchen kleinste Eierschalenstückchen, Reiskörner, millimetergroße Blumensamen, winzige Papierschnipsel auf Drähten sitzen, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Jede Gestaltung entwickelt sich in einem langen, mühsamen Arbeitsprozess. Für ihn war es die reine Freude. Ich konnte nur über seine Geduld staunen,“ sagt Hildegard Pütz über ihren Mann.

Pütz & Böttcher
Kennengelernt haben sich Hildegard Pütz und Jürgen Böttcher als Kollegen am Reeser Gymnasium Aspel in 1975. Sie unterrichtete Kunst und Kunstgeschichte und er lehrte die Sprachen Englisch und Französisch. Hildegard Pütz erinnert sich: „Die Freude an der Kunst hat uns von Anfang an verbunden.“ Und ihre Verbundenheit mündete darin, dass die beiden drei Jahre später ein altes Haus in Dornick kauften, das sie zu ihrem Lebenszentrum und Kunstatelier machten. Mit dieser Ausstellung feiern Pütz & Böttcher auch ihre gemeinsamen Jahre: Jürgen Böttcher wird im Oktober 80 Jahre alt, Hildegard Pütz ist 76.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 9. Oktober 2022 um 11.00 Uhr eröffnet.

Alle Interessierten sind zur Vernissage herzlich eingeladen.

Wir bitten um Anmeldung für die Eröffnung (mit kleinem Snack im Anschluss) unter info@grenz-blick.eu

Danach ist die Ausstellung an den folgenden Samstagen und Sonntagen jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet:

OKTOBER:
15.10. & 16.10.
22.10. & 23.10.

NOVEMBER:
5.11. & 6.11.
12.11. & 13.11.

DEZEMBER:
3.12. & 4.12.
10.12. mit „Adventsfenster“ von 17.00 – 18.00 Uhr (Anmeldung erforderlich)
11.12: Finissage

Und zusätzlich auf Absprache.

Vorausschau:

Im November und Dezember finden außerdem Lesungen statt. Die aktuellen Termine werden zeitnah auf www.grenz-blick.eu publiziert.

Lesung im November: Hildegard Pütz wird selbst – zusammen mit Verena Winter – unter anderem ihre Kindheitserinnerungen an eine Hochzeit im münsterländischen Ort Seppenrade vortragen. „Die Sonne schien. Es war warm. Die Alleebäume zogen an uns vorüber, dicke alte Linden mit gekälkten weißen Buchbinden. Wir fuhren durch weite, sanfte, grüne münsterländische Landschaft. (…) Zum ersten Mal und dann noch oft zeichnete, malte ich in Seppenrade auf dem Hof, im Haus, im Garten, in der Landschaft, berührt, begeistert, neugierig geworden (…)“

GrenzBlickAtelier im ps-raum
Hahnenpatt 2
Bolandshof
D-46399 Bocholt-Suderwick
(Eingang: Ecke Lange Fohre/Dinxperloer Straße)

Fotos: GBA
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